Einige Hersteller von Pflastersteinen, Rabattensteinen, Trögen,
Pflanzsteinen.
| Gödde |
http://www.goedde-beton.de/ | Alfons Gödde Geschäftsleitung Telefon 0 25 23 / 80 12 |
| Probst | http://www.info-bodensee.com/beton-pro/index.htm | Probst & Sohn 88693 Deggenhausertal-Mennwangen Tel. 07555 / 422, Fax. 5155 |
| Betonstein-Union | http://www.bu-stein-und-design.de/Mustergaerten/ | Betonstein-Union GmbH Tel. (0 40) 22 71 09-0 - Fax (0 40) 22 71 09-37 |
| Institut für Bauwirtschaft Produktionsplanung und Optimierung rund um die Betonwerksteinproduktion http://www.uni-kassel.de/fb14/arbeitstechnologie/Pflasterproduktion/index.html Downloadbereich http://www.uni-kassel.de/fb14/arbeitstechnologie/Pflasterproduktion/downloadcenter.html Download von ConPASS - einem Optimierungstool für Produktionsabläufe der Pflastersteinproduktion |
Universität Gh
Kassel Fachgebiet Arbeitstechnologie Mönchebergstraße 7, Raum 1214 34125 Kassel Tel.: 0561 / 804 - 2616/2615 Fax.:0561 / 804 - 7795 |
Kleine Infos:
| Boden entsiegeln, Regen versickern lassen: Pflastersteine für angewandten Umweltschutz in Haus und Hof Ökologisches Pflaster läßt Regenwasser passieren und filtert teilweise auch Schadstoffe aus Luft und Niederschlag / Entsiegeln verringert Abwasser-Gebühren Die Kamera-Bilder sind uns immer in Erinnerung: Deutschlands Flüsse treten über die Ufer, kilometerweit heißt es "Land unter". Experten führen die steigende Hochwassergefahr auch auf die zunehmende Versiegelung des Bodens zurück. Ein Achtel Deutschlands befindet sich heute bereits unter einer Decke aus Asphalt und Beton doppelt so viel wie zur Jahrhundertwende. Die Folge: Millionen Liter kostbaren Regenwassers landen in der Kanalisation und nicht da, wo sie dringend gebraucht werden: im Grundwasser-Reservoir. Versiegelter Boden schränkt außerdem die Verdunstung ein, der Lebensraum der Tier- und Pflanzenwelt leidet. Die Lösung liegt auf der Hand: Boden entsiegeln, Regen versickern lassen so lautet die Devise. Auf seinen festen Untergrund und damit das Pflastern von Hof, Terrasse, Carport oder Gartenweg muss der Bauherr oder Eigenheimbesitzer trotzdem nicht verzichten - vorausgesetzt, er wählt einen sickerfähigen Flächenbelag. Selbst wenn es "Bindfäden regnet", bilden sich weder Pfützen noch "kleine Seen" auf Plätzen und Wegen. Das wertvolle Regenwasser gelangt direkt ins Grundwasser und nicht in die Kanalisation - der Wasserkreislauf bleibt intakt. Dabei ist die glatte Oberfläche trittsicher und hat schmale Fugen, in denen auch Absätze nicht mehr stecken bleiben. Verfüllt sind die Fugen mit einem speziell entwickelten, zweistufigen Material. Es verhindert das Einschlämmen von Feinstpartikeln und unterstützt damit die dauerhafte Durchlässigkeit des Systems. Entsiegeln spart Gebühren Bis zu 50 Prozent der Freiflächen rund um Haus und Hof sind üblicherweise versiegelt. Eigenheimbesitzer, die ökologische Pflastersteine einsetzen und dadurch das Regenwasser auf dem Grundstück abfließen lassen, tun nicht nur der Umwelt Gutes, sondern schonen auch ihren Geldbeutel. Grund: Durch den Einsatz sickerfähiger Beläge reduziert sich die Berechnungsgrundlage für Abwassergebühren. In vielen Städten und Gemeinden zählen bereits Wege, die mit den neuen ökologischen Pflasterbelägen gebaut sind, zu den entsiegelten Flächen und bleiben somit gebührenfrei. Dieser Praxis schließen sich immer mehr Kommunen an. |
| UMWELT Pflastersteine aus Sondermüll Mir einer neuen Methode lässt sich teerhaltiger Straßenschutt gefahrlos recyceln aus GEO 07/93 (S. 154) Fußgängerzonen, Parkplätze und Straßen könnten die Sondermülldeponien von morgen werden. Denn jetzt gibt es ein Verfahren, mit dem teerhaltiger Straßenaufbruch zu Pflastersteinen verarbeitet werden kann, ohne dass die gesundheits- und umweltschädlichen Substanzen des Materials in nennenswertem Umfang daraus entweichen. Der neue Baustoff soll sogar rund zehn Prozent billiger sein als herkömmlicher Betonstein. Entwickelt hat das Teerschutt-Recycling die Krefelder Firma Klausmann: Eine Maschine zerkleinert den Straßenschutt. Dann wird das Granulat - computergesteuert dosiert - mit Sand, Kies, Zement und Wasser gemischt und zu Steinen in gewünschter Größe geformt. Homepage der Ruhr-Universität Bochum Wissenschaftler an der Universität Bochum haben das Produkt untersucht und für unbedenklich befunden: Die Grenzwerte für die Auslaugung krebserregender polyzyklischer promatischer Kohlenwasserstoffe (PAKs) werden deutlich unterschritten; die Steine genügen wasserwirtschaftlichen Ansprüchen, können ohne besondere Kennzeichnung verlegt und gegebenenfalls irgendwann wiederverwendet werden. Denn die problematischen Substanzen sind im Beton fest eingeschlossen; Wasser, das sie herauslösen könnte, kommt an sie kaum heran. Dank des neuen Verfahrens würde sich die mit Kosten von 1000 Mark je Tonne zu Buche schlagende Deponierung von "Restmüll" aus Teerasphalt weitgehend erübrigen. Erst seit den siebziger Jahren ersetzen die Straßenbauer das Material allmählich durch weniger gefährlichen Bitumenasphalt. So lagern noch schätzungsweise mindestens 100 Millionen Tonnen teerhaltigen Materials in den Straßendecken der alten Bundesländer - und müssen sämtlich in absehbarer Zeit erneuert werden. |