Porenbeton

Plansteine und Planelemente aus Porenbeton DIN V 4165 und Planbauplatten nach DIN 4166

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Verbände

 
Bundeverband Porenbeton
Entenfangweg 15
30419 Hannover
Postfach 21 02 63
30402 Hannover
Tel. (05 11) 39 08 97 -7
Fax: (05 11) 39 08 97 - 90
eMail info@bv-porenbeton.de
http://www.bv-porenbeton.de
 
 

Hersteller

Hansa-Domapor (www.hansa-baustoffwerke.de)
Greisel (www.greisel.de)
H+H (www.HplusH.de)
Hebel (www.hebel.de)
Lemga (www.lemga.de)
PORIT (www.porit.de)
WÜPOR (www.wuepor.de)
Xella (www.xella.de)
YTONG (www.ytong.de)

 

Porenbeton

Durch den Zusatz von gas- oder schaumbildenden Stoffen in einen dünnflüssigen Mörtel kann man Gas- oder Schaumporen bis 1,5 mm Ø erzeugen, die die Rohdichte und damit die Wärmeleitfähigkeit dieses Baustoffs erheblich reduzieren.

Das am häufigsten angewendete werkmäßige Herstellungsverfahren betrifft den Porenbeton (früher auch Gasbeton genannt). Er ist ein Leichtbeton aus feinkörnigem quarzhaltigem Sand oder Gesteinsmehl mit Zement, Kalk oder anderen Bindemitteln, der im frischen Zustand mit einem Gas (Porenbildner) aufgebläht wird. Als Porosierungsmittel wird Aluminiumpulver oder -paste verwendet, welches in der Mischung mit dem alkalischen Wasser reagiert. Dabei wird gasförmiger Wasserstoff frei, der die Poren im Porenbeton bildet und während der Produktion ohne Rückstände entweicht. Dieses Frischmörtelgemisch wird in Gießformen gefüllt. Wenn eine ausreichende Standfestigkeit erreicht ist, wird die Form entfernt und der frische Rohblock mit straff gespannten Drähten nach Bedarf zu Steinen oder Platten geschnitten.

Die Erhärtung wird unter Wasserdampfdruck (12 bar) bei 180 bis 200 °C im Autoklaven durchgeführt. Im hochgespannten Dampf erfolgt ein Aufschluss der Kieselsäure, wodurch auf der Oberfläche des feinkörnigen Quarzsandes eine Kalk-Kieselsäure-Verbindung (Kalzium-Silikathydrate) entsteht, die eine widerstandsfähige Verkittung der angelösten Kornoberfläche bewirkt. Der auf diese Weise hergestellte Porenbeton hat Rohdichten zwischen 0,3 und 1,0 kg/dm³ und Druckfestigkeiten zwischen 2,5 und 10,0 N/mm², im erhärteten Zustand besteht er zu 65 bis 85 Vol.-% aus Luft.
Durch seine hohe Porosität besitzt der Porenbeton keinen ausreichenden Schutz gegen Korrosion der Bewehrung. Diese muss daher durch vorheriges Tauchen der Bewehrung in geeignete Korrosionsschutzmassen geschützt werden. Als Rostschutz werden in den meisten Fällen bitumenhaltige Materialien verwendet.

Parameter der Schadstoffüberwachung:

Eluatkriterien (pH-Wert, Leitfähigkeit, TOC, AOX, Phenole, Chlorid, Sulfat, Cyanid, As, Pb, Cd, Cr (ges. und VI), Cu, Ni, Hg, Zn)
Technische Regeln:
Man unterscheidet
Porenbetonprodukte nach Norm
Porenbetonprodukte nach allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung
(diese betreffen vor allen Dingen Planelemente, bewehrte Dach- und Deckenplatten sowie bewehrte Wandplatten und geschosshohe Wandtafeln und Stürze)
DIN 4165 Porenbeton-Blocksteine und Porenbeton-Plansteine (Normenbestellung)
Ausgabedatum 1996-11
DIN 4166 Porenbeton-Bauplatten und Porenbeton-Planbauplatten (Normenbestellung)
Ausgabedatum 1997-10
DIN 4223 Bewehrte Dach- und Deckenplatten aus dampfgehärtetem Gas- und Schaumbeton (Normenbestellung)
Richtlinien für Bemessung, Herstellung, Verwendung und Prüfung
Ausgabedatum 1958-07
Z-2.1-... Allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen für bewehrten Porenbeton
Z-17.1-... Allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen für Steine und Elemente aus unbewehrtem Porenbeton; Wandtafeln aus unbewehrtem Porenbeton

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